Chronik

Der Anfang

Am 09. März 1966 wurde der Bau eines Kindergartens für die Kirchengemeinde St. Marien in Bethen beschlossen. Ein Jahr und drei Monate später wurde dieser am 07. Juni 1967 eröffnet. Zu diesem Zeitpunkt waren 36 Kinder für den Kindergarten angemeldet, die von insgesamt vier Erzieherinnen in drei Gruppen betreut wurden. Leiterin war Inge Schmidt (Kinderpflegerin), liebevoll „ Tante Inge“ genannt. Am 11. Juni 1967 fand die offizielle Einweihung durch Prälat Lanfermann, Offizialatsrat in Vechta, statt.

 

Der Kindergarten diente nicht ausschließlich als Haus für Kinder, sondern bot auch Raum für die Borromäus- Bücherei und der Zusammenkünfte der Landjugend, die sich im Keller zwei Zimmer einrichtete.

 

Umbau 1996

Nach fast 30 Jahren wurde im September mit der ersten großen Sanierung des Kindergartens begonnen. Leiterin des Kindergartens war zu diesem Zeitpunkt Josefa Schürmann. Prälat Beering weihte am 24. November 1996, mittlerweile im Ruhestand, den sanierten und umgebauten Kindergarten ein, dessen Tür nun für 50 Kinder offen stand.

 

Die Räume im Haus hatten sich verändert: Aus drei Gruppenräumen wurden zwei und die Bücherei zog in die Grundschule. Der Eingangsbereich war verlegt worden und der Keller war nun über eine Innentreppe zu erreichen. Eltern und Mitglieder des Dorfvereins Bethen hatten in viel Eigenleistung zu dem Ergebnis beigetragen.

 

Kirchenprovisor Joseph Kollhoff dankte der Stadt Cloppenburg für die finanzielle Unterstützung (50% Stadt Cloppenburg/50% Bischöflisch Münstersches Offizialat) und der unbürokratischen Zusammenarbeit. Grüße, Gratulationen und liebe Worte fanden auch Bürgermeister Josef Voet, Ratsherr Martin Heyer, der 1. Vorsitzende des Dorfvereins Gerd Naber, Hildegard Naber als Vertreterin der Grundschule sowie Petra Diersen-Heckmann für den Elternrat.

 

Jubiläum 2006

Am 02. April 2006 feierten wir das 40jährige Jubiläum des Kindergartens. Seit der Eröffnung besuchten ihn mehr als 2000 Kinder.

 

In der Zwischenzeit

Kinder aus Bethen, Staatsforsten und Cloppenburg besuchten den Kindergarten St. Marien, zeitweilig kamen sie auch aus Kellerhöhe. Von 1998 – 2002 gab es eine Einzelintegration, für die Heilpädagogin Gaby Nobis angestellt wurde. Ab 2007 wurde über mehrere Jahre eine Interessengruppe für Kinder ab 2;6 Jahren an zwei Nachmittagen pro Woche angeboten.

 

Immer wieder wurde jedoch um die Existenz des Kindergartens gebangt. So kürzte die Stadt im Jahr 2011 eine der beiden Regelgruppen auf eine Kleingruppe. Ein Jahr später wurde dem Antrag auf Einrichtung einer altersübergreifenden Gruppe zugestimmt.

 

Mit der Zeit veränderte sich das Angebot unseres Kindergartens. Auch die Öffnungszeit wurde den Bedürfnissen der Familien angepasst, so dass heute von 07:30 – 13:30 Uhr Kinder betreut werden und sie auch ein warmes Mittagessen bekommen können.

 

Unser Kindergarten hat im Laufe der Jahre ein Netzwerk aufgebaut, das der Kooperation, dem Miteinander und der Bildungsbegleitung dient: Wir bleiben im Dorf und nutzen die hier vorhandenen Orte als Lernumgebung für die Kinder (z.B. auf dem Kartoffelfeld, dem Bauernhof, der Kirche). Wir fahren los und erkunden den Wald, die Bücherei, das Umweltzentrum. Wir arbeiten mit Schulen zusammen (Akademie Klangkunst, St. Vincenzhaus, Antonius von Padua Grundschule) und sind sogar ausgezeichnet als Konsultationsverbund „KiTa und Grundschule unter einem Dach“. Wir erfahren eine gegenseitige Unterstützung z.B. mit Kolpingfamilien und präsentieren uns in der Öffentlichkeit z. B .durch die jährliche Teilnahme am Bambinilauf auf dem Cloppenburger Cityfest.

 

Aktuelles Personal
 

Pädagogisches Personal
 

Ramona Johannsen, Leiterin Kindertagesstätte

 

Monika Wieborg und Elena Horstmann (Mäusegruppe)
Tina Schlotmann und Silke Dreyer (Igelgruppe)

Hiltrud Schewe und Miriam Mick (Krippe)

 

Henrike Olling, Vertretungskraft

Doris Koopmann, Zusatzkraft Betreuung

 

Raumpflege

 

Maria Werner

 

Durch regelmäßige Fort- und Weiterbildung ist unser Personal immer auf dem aktuellen Stand der Pädagogik. Das Kind steht im Mittelpunkt unserer Arbeit und wir orientieren uns an seinen Bedürfnissen, seinen Themen und Interessen sowie seiner Umwelt. Die Konzeption unseres Kindergartens wird regelmäßig überarbeitet und den aktuellen Situationen angepasst. Wir sind ausgezeichnet als „Haus der kleinen Forscher“. Unser Leitbild ist geprägt durch religiöse Werte die wir im Kindergarten leben und weitergeben.

 

Und so arbeiten wir im (kirchlichen) Jahreskreis und in Anlehnung an den situationsorientierten Ansatz, um die Entwicklung der uns anvertrauten Kinder sinnvoll zu unterstützen und zu begleiten. Mit Blick in die Zukunft trägt auch unser Qualitäts-Management zu einer professionellen Arbeit bei, mit der wir, so unser Wunsch, mittelfristig in ein Haus ziehen dürfen, das den heutigen Anforderungen angepasst ist.